Kinderschutzbund FB-BN und Diakoniewerk Elisabethhaus besiegeln Zusammenarbeit für generationenübergreifendes Miteinander

Was mit ersten gemeinsamen Treffen begann, ist nun auf ein festes Fundament gestellt: Der Kinderschutzbund Friedberg-Bad Nauheim und das Diakoniewerk Elisabethhaus mit seiner Tagespflege an der Sodenschmiede haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Unter dem Titel „Generationenbrücke Bad Nauheim“ verpflichten sich beide Einrichtungen, den Austausch zwischen jungen und alten Menschen langfristig zu fördern und regelmäßige Begegnungen zu ermöglichen. 
„Nicht jede Familie lebt heute noch mit mehreren Generationen unter einem Dach oder auch nur in der Nähe zueinander. Manche Kinder haben ihre Großeltern nicht mehr oder diese wohnen sehr weit entfernt. Genau hier möchten wir ansetzen“, erklären Katrin Wahl und Dirk Michel, Geschäftsleitung vom Kinderschutzbund FB-BN. Umgekehrt gilt dies natürlich auch. Viele ältere Menschen haben nicht die Möglichkeit ihre Enkel regelmäßig zu sehen. Doch gerade der Kontakt zwischen den Generationen ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der unbedingt gefördert werden muss. Die Kooperation soll deshalb einen verlässlichen Rahmen schaffen, in dem echte Beziehungen zwischen den Generationen wachsen können.   Ziele: Empathie, Respekt und gegenseitiges Verständnis Im Mittelpunkt des Vertrags steht die Förderung sozialer Kompetenzen und Empathie bei den Kindern sowie ein respektvoller, wertschätzender Umgang mit älteren Menschen. Kinder sollen ältere Menschen als individuelle Persönlichkeiten und „Zeitzeugen“ kennenlernen. Umgekehrt erhalten die Senior*innen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Erinnerungen weiterzugeben und den Alltag jüngerer Menschen besser zu verstehen. Dass die Idee funktioniert, zeigt sich schon jetzt: Kinder aus dem Kinderhaus „Auf der Apfelwiese“ besuchen regelmäßig Senior*innen im Elisabethhaus und in der Tagespflege. Bei den Treffen wird gesungen, sich ausgetauscht und so Verständnis für die jeweiligen Lebenswelten aufgebaut. „Es ist schön zu hören, wie beide Gruppen ohne Vorbehalte ins Gespräch kommen und sich völlig frei austauschen“, berichtet Stefan Fuchs, Leiter des Diakoniewerks Elisabethhaus.  Weitere Angebote in Planung  Mit dem nun geschlossenen Kooperationsvertrag wird diese wertvolle Arbeit auf eine feste, verbindliche Grundlage gestellt. Für die Zukunft sind weitere gemeinsame Angebote in der Arbeit. Ob kreative Projekte, Gesprächsrunden, jahreszeitliche Veranstaltungen oder Bewegungsangebote, Ziel bleibt immer, nicht nur einzelne schöne Momente zu schaffen, sondern echte, tragfähige Beziehungen zwischen den Generationen zu ermöglichen.

Foto:Besiegeln mit dem Kooperationsvertrag den Ausbau der Zusammenarbeit: Katrin Wahl und Dirk Michel (r.), Geschäftsführung Kinderschutzbund FB-BN, sowie Stefan Fuchs, Einrichtungsleiter Diakoniewerk Elisabethhaus